Kunstwerke für das Bergbaumuseum Bad Salzdetfurth entstehen

Die polnische Stadt Bochnia ist, vor allem aufgrund der Gemeinsamkeit ebenfalls eine Salzsstadt zu sein, eine der Partnerstädte von Bad Salzdetfurth. Seit dem Jahre 1248 war Bochnia eng mit der Salzgewinnung verbunden.

Nachdem die Salzlagerstätten ausgeschöpft waren, schloss die Salzgrube und in der größten Kammer wurde ein Sanatorium eingerichtet wurde. Ein Sportplatz, Ärzte- und Behandlungszimmer, Räume für Verpflegung und kulturelle Veranstaltungen werden unter Tage in der trockenen, warmen Salzluft durchgeführt. Ein anderer Teil des Bergwerkes wird den Touristen zur Verfügung gestellt. In 230 Meter Tiefe finden die Besucher heute eine, originelle in Salz geschlagene, Kapelle der gesegneten „Kinga”, die 1747 geschaffen wurde. Alte Abbauräume, eine Göpelkammer und viele andere Objekte, die mit Technik und Arbeit der Bergleute zusammenhängen, können in dem Bergbaumuseum unter Tage besichtigt werden.

Durch einen Schüleraustausch mit dem 1. Gymnasium vor Ort kamen auch Schüler*innen der IGS Bad Salzdetfurth in den Genuss sogar unter Tage in Bochnia zu übernachten und die Kapelle der „Kinga“ sowie das Bergbaumuseum zu sehen. Mit den Kolleg*innen vor Ort steht die Schule noch immer in sehr gutem Kontakt und so entstand die Idee an die Gemeinsamkeit der beiden Partnerstädte auch in künstlerischer Hinsicht zu erinnern und Redewendungen, die mit Salz in Zusammenhang stehen im Stil von Fliesenmalerei umzusetzen. Der Kunstkurs orientierte sich dabei an dem Fliesenzimmer im Schloss Wrisbergholzen.

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.