Erinnerung ist eine Form der Begegnung“

(Khalil Gibran)

Um den Opfern der Märzrevolution 1848 zu gedenken, organisierte der Geschichtskurs des 13. Jahrgangs eine Gedenkveranstaltung in der Mensa, zu welchem der 8te Jahrgang in der dritten Stunde eingeladen war.

Während der Gedenkveranstaltung wurden zunächst die historischen Ereignisse rund um die Märzrevolution in einer Rede vorgetragen und der Kampf für Freiheit und Demokratie verdeutlicht. Anschließend stimmte uns eine kreative, szenische Darstellung auf die damaligen Vorgänge auf dem Schlossplatz in Berlin ein, bei welchem insbesondere die verschiedenen Perspektiven und Gedanken Beteiligter in den Fokus gerückt wurden. Selbstverfasste und sicher vorgetragene Tagebucheinträge komplettierten die Darstellung und ließen ein Stück Vergangenheit zu uns ins Publikum fließen. Die musikalisch untermalte Gedenkpräsentation trug zu einem Gänsehautgefühl bei und sorgte für einen Moment des Innehaltens.

Wie wichtig es ist, an dieses Ereignis zu erinnern und für seine Rechte auch heutzutage auf die Straße zu gehen und zu protestieren, wurde im Schlussteil der Veranstaltung aufgegriffen und durch eigene gestaltete Protestplakate unterstrichen.

Eine zusätzliche Schweigeminute betonte das Opfer der fast 300 Gefallenen, die für ihre Ideale am 18. März 1848 ihr Leben ließen.

Auch wenn die Märzrevolution letztendlich gescheitert ist, so ist sie doch ein wichtiger Bestandteil zu einer demokratischen Entwicklung und nationalen Einheit gewesen. Es lohnt sich für seine Rechte zu kämpfen!

Ich bedanke mich ganz herzlich für die tollen Beiträge und die engagierte Mitarbeit. Ebenso gilt mein Dank Jonathan Brox, der uns auf technischer Ebene äußerst kompetent und relativ spontan unterstützte.

Anna-Maria Wiederhold

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