KI-Campus
Am 15. April 2026 beschäftigte sich der gesamte 9. Jahrgang unserer Schule im Rahmen eines vierstündigen Projekttages intensiv mit einem der wichtigsten Zukunftsthemen unserer Zeit: Künstliche Intelligenz (KI).
Unter der Überschrift „Lernen mit KI zu lernen“ setzen sich die Schülerinnen und Schüler nicht nur mit der Frage auseinander, was KI eigentlich ist, sondern vor allem damit, wie man KI sinnvoll, kritisch und lernförderlich im schulischen Alltag einsetzen kann. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie KI die persönliche Lernentwicklung unterstützen kann, ohne das eigene Denken zu ersetzen. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten dazu konkrete Strategien, wie sie KI gewinnbringend nutzen können. Zum Beispiel für das Verstehen schwieriger Themen, die Vorbereitung auf Klassenarbeiten, die Strukturierung von Lernprozessen, das Verbessern eigener Texte und das selbstständige Üben.
Gleichzeitig werden auch wichtige Herausforderungen thematisiert:
– Wie zuverlässig sind KI-Antworten?
– Warum macht die Qualität der Fragestellung einen großen Unterschied?
– Welche Daten werden gespeichert?
– Wie verändert KI das Internet und unseren Umgang mit Informationen?
Mit dem Projekttag möchte unsere Schule einen Beitrag dazu leisten, junge Menschen auf eine Lebens- und Arbeitswelt vorzubereiten, in der der kompetente Umgang mit KI zu einer zentralen Zukunftskompetenz wird.
Mobilität – Gesetz der Straße
Wie sicher bewege ich mich im Straßenverkehr? Welche Risiken gehe ich vielleicht ein, ohne es zu merken? Und welche Verantwortung trage ich für mich und andere? Mit diesen Fragen beschäftigte sich der 9. Jahrgang unserer Schule am 18. Februar im Rahmen eines Projekttages zum Thema „Mobilität – Gesetz der Straße“. Ob zu Fuß, mit dem Fahrrad, im Bus oder mit dem E-Scooter – unsere Schülerinnen und Schüler sind täglich im Straßenverkehr unterwegs. Genau hier setzte der Projekttag an.
Verkehrssicherheit wurde nicht theoretisch, sondern lebensnah und alltagsbezogen vermittelt. In verschiedenen Themenfeldern arbeiteten die Jugendlichen eigenständig und praxisnah mit digitalen Medien. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf den Risiken durch Alkohol, Drogen und Ablenkung im Straßenverkehr. Die Schülerinnen und Schüler setzten sich intensiv mit Fragen auseinander wie: Wie verändert Alkohol die Wahrnehmung und Reaktionszeit? Warum ist das Null-Promille-Prinzip gerade für junge Menschen so wichtig? Welche Folgen können Fehlentscheidungen im Straßenverkehr haben?
Ein weiterer Themenbereich war die Nutzung von E-Scootern und Mofas. Hier wurde deutlich, dass diese Verkehrsmittel zwar Freiheit versprechen, aber auch klare Regeln und verantwortungsbewusstes Verhalten erfordern. Auch das Verhalten im öffentlichen Nahverkehr sowie Fragen zur nachhaltigen Mobilität und zur eigenen Zukunft spielten eine wichtige Rolle. Der Projekttag war bewusst so gestaltet, dass die Schülerinnen und Schüler eigenständig arbeiten konnten. Sie analysierten Texte, tauschten sich in Partnerarbeit aus, bewerteten Medien kritisch und entwickelten eigene Lösungsansätze. Verkehrssicherheit ist kein isoliertes Thema, sondern Teil einer umfassenden Bildung für das Leben. Unsere Schule legt großen Wert darauf, Schülerinnen und Schüler auf reale Herausforderungen vorzubereiten und sie zu verantwortungsbewussten jungen Menschen zu entwickeln.
Der Projekttag hat eindrucksvoll gezeigt, wie Unterricht lebensnah, praxisorientiert und zukunftsgerichtet gestaltet werden kann. Wir möchten unseren Schülerinnen und Schülern nicht nur Wissen vermitteln, sondern sie dazu befähigen, kluge Entscheidungen für ihr eigenes Leben zu treffen. Der Projekttag „Mobilität – Gesetz der Straße“ ist ein Beispiel dafür, wie wir Lernen mit der Lebenswelt unserer Schülerinnen und Schüler verbinden.

